„Glass connects – Glas verbindet“ heißt es, wenn sich die Glasbranche am 14. und 15. November zum 3. Mal in Düsseldorf zum wissenschaftlichen Kongress trifft. Getreu dem neuem Motto stehen die 3. Thementage Glas ganz im Zeichen der „Verbundenheit“ zwischen hochkarätigen Referenten und interessierten Experten sowie deren Austausch von Wissen und Erfahrung.

Bereits zum dritten Mal wird Prof. Dr. Ing Ulrich Knaack als Referent an den Thementage Glas teilnehmen. Der in Darmstadt geborene Hesse ist an der Technischen Universität Delft tätig, wie auch an der Technischen Universität Darmstadt. Dass er der Faszination Glas „erlegen ist“, zeigt sich nicht nur in seinem Engagement für die Thementage Glas. Prof. Dr. Knaack ist verantwortlich für die erfolgreiche Sonderschau „glass technology live“ auf der glasstec 2018. Auch seine zahlreichen Veröffentlichungen verdeutlichen, wie intensiv er sich mit dem Thema Glas-Visionen beschäftigt. Er hat maßgeblich zum Branding der Thementage Glas beigetragen. Bei der diesjährigen Veranstaltung wird der Glasfachmann unter der Überschrift „glass next“ den anwesenden Experten nicht nur seine Visionen vorstellen, sondern auch zukunftsweisende Technologien präsentieren.

Die DIN 18008 ist eine Norm, die in der Glasbranche schon geraume Zeit kontrovers diskutiert wird. Aktuell ist sie wieder im Fokus der Diskussionen aufgrund der Bauministerkonferenz des Deutschen Instituts für Bauwesen (DIBt) in Berlin. Hier kamen Bedenken auf, dass mit der neusten „Verschärfung“ mit Blick auf die Gefährdungsbeurteilung am Ende das Bauen zu teuer wird. Damit stellt sich die Frage: Ist die DIN 18008 Fluch oder Segen? Einer der es wissen muss und der den Teilnehmern der Thementage Glas Klarheit verschaffen kann, ist der Obmann des DIN-Ausschusses Prof. Dr. Ing. Geralt Siebert. Er wird den Teilnehmern nicht nur einen tieferen Einblick in die Arbeit des DIN-Ausschusses geben, sondern auch die Beweggründe darlegen, die zu der heutigen DIN 18008 geführt haben.

Während noch intensiv in der Verbändelandschaft über die Anforderungen und die damit verbundenen Umsetzungsschwierigkeiten diskutiert wird, zeichnen sich im Hintergrund bereits immer deutlicher die kommenden europäischen Anforderungen in Bezug auf die DIN 18008 ab. Bereits heute ist für viele Glasexperten die DIN 18008 ein Auslaufmodell, das in absehbarer Zeit durch den „Eurocode Glass“ ersetzt wird. Was damit auf den Verarbeiter in absehbarer Zeit zukommen wird und wie weit bereits die europäische Umsetzung der DIN 18008 gediehen ist, wird Prof. Dr.-Ing. Jens Schneider von der TU Darmstadt aufklären, der aktiv in die Arbeit des Eurocode Glass eingebunden ist.

DIN 18008 oder Eurocode Glass – beiden ist gemeinsam, dass sie die Nachweisführung zur Glasbemessung fordern. Doch eine erbrachte Nachweisführung muss noch lange nicht Bestand vor Gericht haben. Einen Einblick, worauf es unter juristisch Gesichtspunkten ankommt, wird Frau Dipl.-Ing. (FH) Katrin Quest und Rechtsanwältin für Bau- und Architektenrecht geben.

Die Thementage Glas wären nicht die Thementage Glas, würde man sich nicht mit Innovationen und Visionen beschäftigen. Und so stehen am 14. und 15. November 2019 auch andere hochaktuelle Themen wie kalte Glasbearbeitung mit Laserstrahlung, 3D-Druck, Vakuumisolierglas, Tageslichtversorgung, Gebäudediagnostik, dynamische Verglasung oder Brandschutz auf der Agenda. Wer einen Blick in die Zukunft des Werkstoffes Glas vornehmen möchte, darf gespannt sein auf die Ausführungen von Dipl.-Ing. Martin Stadler, Marketing Director von Saint Gobain.

Eins ist sicher: Wenn man sich über die neuesten Entwicklungen rund um das Thema Glas optimal informieren möchte, ist die Teilnahme an den 3. Thementagen Glas in Düsseldorf ein wertvolles Expertenforum und eine unverzichtbare Informationsbörse. Daher heißt es: See you 14.-15. November 2019 in Düsseldorf.